Ein Snowboarder balanciert auf einer Hand, während er auf einer verschneiten Piste unter strahlend blauem Himmel einen Trick ausführt.

Entscheidungshilfe für Brillen- und Kontaktlinsenträger

Brillenträger wissen, wie lästig eine Sehhilfe beim Wintersport sein kann: Beschlagene Gläser und Feuchtigkeit beeinträchtigen die Sicht. Die Kombination mit Skibrille und Helm führt oft zu Druckstellen und Verrutschen. Kontaktlinsenträgern macht vor allem die trockene Höhenluft zu schaffen. Was es zu beachten gilt und wann Augenlasern eine gute Alternative sein kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wintersport mit Brille: Die häufigsten Probleme

  • Beschlagene Gläser durch Temperaturwechsel und Atemluft
  • Schnee und Tropfen schränken die Sicht ein
  • Begrenztes Sichtfeld durch die Brillenfassung
  • Druckstellen und Verrutschen unter Helm oder Skibrille
  • Unzureichender UV- und Blendschutz bei normaler Brille

Kontaktlinsen auf der Piste: Was zu beachten ist

  • Trockene Augen durch Kälte, Wind und Höhenluft
  • Erhöhtes Risiko für Reizungen und Infektionen
  • Anschwellen der Hornhaut in großer Höhe möglich
  • Kein UV-Schutz durch Kontaktlinsen allein
  • Herausnehmen bei Beschwerden unterwegs unpraktisch

In den Bergen ist die UV-Belastung durch Höhenlage und Schneereflexion besonders hoch. Das beansprucht die Augen zusätzlich und macht einen verlässlichen UV- und Blendschutz wichtig.

Warum schlechte Sicht zur Gefahr werden kann

Eine schlechte Sicht ist nicht nur unangenehm, sie kann für Sie als Brillen- oder Kontaktlinsenträger auch ein Sicherheitsrisiko bedeuten. Sie können Entfernungen schlechter abschätzen und reagieren verzögert. Eine drückende Brille oder ein Fremdkörpergefühl im Auge lenken Sie ab, so dass Sie sich nicht mehr auf die Piste und die anderen Wintersportler konzentrieren können.

Wintersport ohne Sehhilfe? Lieber nicht!

Bei niedrigen Dioptrienwerten verzichten Wintersportler oft ganz auf ihre Sehhilfe. Das sorgt jedoch für ein noch höheres Unfallrisiko als eine störende Brille oder unangenehme Kontaktlinsen. Beim Skifahren und Snowboarden gibt es zwar keine Sehhilfen-Pflicht wie beim Autofahren, aber im Sinne Ihrer Sicherheit und der anderer Wintersportler sollten Sie eine tragen.

Augenlasern als Alternative für Wintersportler

Eine Augenlaserkorrektur kann besonders für Sie als Wintersportler vorteilhaft sein. Sie haben ein freies und klares Sichtfeld – ohne Probleme durch eine verrutschende Brille oder trockene und gereizte Augen. Das bedeutet für Sie mehr Komfort und auch mehr Sicherheit.

Die passende Laser-Methode finden

Für Wintersportler mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung eignen sich der bewährte Klassiker Femto-LASIK und das moderne flapfreie Verfahren SMILE® pro. Bei Alterssichtigkeit empfehlen wir PRESBYOND® Laser Blended Vision. Ist die Hornhaut sehr dünn, ist eine PRK/LASEK die bessere Wahl.

Vorher zum Eignungscheck!

Nicht jeder kann gelasert werden. Grundvoraussetzungen sind stabile Dioptrienwerte, ausreichende Hornhautdicke und gesunde Augen (keine Entzündungen, Grauer Star, Netzhautprobleme). Ob eine Augenlaserbehandlung für Sie infrage kommt und welche Methode am besten geeignet ist, klären wir in unserem kostenlosen Eignungscheck.

Mehr zu den Voraussetzungen und möglichen Alternativen erfahren Sie in unserem Blogartikel Augenlasern: Ja oder Nein?

So läuft die Augenlaserbehandlung ab

Die eigentliche Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten pro Auge und ist schmerzfrei. Vor dem Eingriff erhalten Sie betäubende Augentropfen, sodass Sie lediglich ein leichtes Druckgefühl spüren. Nach der Behandlung können Sie bereits nach kurzer Ruhezeit nach Hause gehen – eine Begleitperson sollte Sie jedoch fahren. Nach dem Eingriff sind regelmäßige Nachkontrollen wichtig, um die Heilung zu überwachen.
Alle Details zum Ablauf, zur Vorbereitung und was Sie nach der Behandlung beachten sollten, finden Sie auf unserer Seite Ablauf der Laserbehandlung.

Optimaler Zeitpunkt für die Augenlaser-OP

Wichtig ist, dass die Heilungsphase vor Ihrem nächsten Wintersporturlaub abgeschlossen ist. Leichter Sport ist zwar schon nach einigen Tagen erlaubt, beim Wintersport ist das Verletzungsrisiko jedoch höher. Je nach gewählter Augenlasermethode und individuellem Heilungsverlauf können Sie nach ein bis drei Wochen wieder auf die Piste. Bei einer PRK/LASEK kann es noch länger dauern, da sich das Auge langsamer regeneriert. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, planen Sie Ihre Augenlaseroperation vier bis sechs Wochen vor Ihrem Skiurlaub ein.
Tipp: Sprechen Sie uns bei einer Ihrer Nachuntersuchungen darauf an und holen Sie sich von uns das Go.

Die eigene Entscheidung zählt

Wintersport ohne Sehhilfe hat viele Vorteile, darum kann Augenlasern eine gute Alternative sein. Je höher Ihr individueller Leidensdruck ist, desto eher kommt eine Operation infrage.

Im Augenlaser-Zentrum Reutlingen klären wir die medizinischen Voraussetzungen und beraten Sie umfassend. Die letztendliche Entscheidung für oder gegen den Eingriff treffen jedoch Sie selbst.

Kommen Sie zum kostenlosen Eignungscheck in unsere Praxis.
Wir melden uns für eine Terminabsprache bei Ihnen.

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